Die Waldqualle enthüllt ihre wahre Identität

Vor ein paar Tagen bin ich auf meinem Spaziergang ja auf seltsame Pilze gestoßen (Beitrag „Düstere Destruenten„)

Heute habe ich gesehen, was inzwischen aus den beiden quallenartigen Dingern geworden ist. Echt spannend…

Naja, die eine „Qualle“ wurde wohl komplett von Schnecken aufgefressen. Von der war nix mehr übrig. Aber da, wo die andere war, habe ich heute die Morchel vom Bild oben gefunden. Leider von irgendeinem Tier abgebrochen. Das, was mal die „Qualle“ war, kann man rechts noch erahnen, die Schnecke frisst gerade davon.

Keine Ahnung was Pilz-Experten sagen würden, aber mir scheint es so, als ob diese Morchelsorte als Vorstufe für ihre Fruchtkörper solche Glibber-Dinger entwickeln würde, aus denen dann eine Morchel sprießt, wie man sie kennt.

Ich wusste ja schon, dass der Großteil eines Pilzes als Mycel (Geflecht aus feinen Fasern) in der Erde lebt und dass die Dinger mit Stiel und Hut nur die Fruchtkörper sind, die für das Verbreiten der Sporen zuständig sind. Aber von solchen halb unterirdischen „Waldquallen“ habe ich noch nie gehört oder gelesen …

Wundersame Natur!

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