Düstere Destruenten

Im Geheimen und von niemandem bemerkt brechen sie aus der Erde hervor. Wie Quallen-Glibber wächst diese Ausgeburt des Moders aus dem Waldboden. Daneben steht feuchtes Moos in Flammen, und verbrennt doch nicht. Biblisches Feuer, eingefroren und aus Moses‘ Dornbusch in diesen Wald versetzt.

Was geht hier eigentlich vor sich? Greifen die Destruenten nach der Weltherrschaft -allen voran diese nie gesehene Waldqualle? Lockt sie andere Kreaturen an, um sie mit ihrem Glibber zu infizieren?

Auch die Bussarde ahnen schon, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt: Verlassen wimmern die Jungen im Horst, während ihre Eltern zu entkommen suchen. Sie kreisen unter einer grauen Wolke bis in derartige Höhen hinauf, dass ich sie nur noch als Punkte wahrnehmen und bald überhaupt nicht mehr sehen kann.

Solche Vorzeichen können doch nicht ohne Bedeutung sein! Ist die Welt, wie wir sie kennen in Gefahr?

Oder habe ich einfach nur zu viel Christopher Moore gelesen?

„Ein todsicherer Job“ heißt das Buch. Herrlich apokalyptisch makaber und gleichzeitig unglaublich lustig. Aber vor allem: skurril.

PS: Die beiden Pilze kenne ich nicht mit Namen. Den flammenartigen habe ich schon öfter mal gesehen, aber dieses quallenartige, fast transparente Ding ist mir heute zum ersten Mal begegnet.

Ein Kommentar zu “Düstere Destruenten

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